Chidambaram

Trotz der zwei Übernachtungen ist dieses Kapitel ganz schnell erzählt.
Es gibt einen Zyklon (Tropensturm) mit dem Zentrum über Sri Lanka, dessen Ausläufer vom Abend meines ersten Tages an bis zu meiner Weiterreise am Sonntag starke Stürme und Regen ohne Ende bringt.
Zudem ist Nizars AirBnB überhaupt nicht geeignet, zwei Regentage gemütlich auszusitzen. Es ist zwar mit drei Zimmern (Eingangshalle, Küche, Schlafzimmer + Bad) riesengroß (mindestens 80 qm) plus zwei riesiger Dachterrassen und außerdem ist es funkelnagelneu (einheitlich verfliest, einheitlich gestrichene Wände), aber es hat den Charme eines trockengelegten Hallenbades – keine Ecke, kein Möbel zum Wohlfühlen, es hallt jeder Schritt, das Bett steinhart, das Wasser kalt, und außerdem fällt ständig der Strom und am Samstagabend auch das Wasser aus.

Ich habe alle Mahlzeiten (ein Frühstück, zwei Abendessen im selben Restaurant eingenommen, was mir nicht nur leckeres Essen, sondern auch persönliche Ansprache und ein paar Flirtereien mit den Mädels vom Service eingebracht hat. Außerdem hatte ich am Freitagnachmittag einen sehr netten Guide, der mir auf sehr humorvolle Weise bei der Führung am bekanntesten Tempel vor Ort (Nataraja Temple) einige Symbole der hinduistischen Mystik erklärt hat (das meiste davon hab ich leider schon zwei Minuten später wieder vergessen)


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