Sie haben zwar ein Kehrblech dabei, nichtsdestotrotz wird der Dreck einfach ins Gleisbett gefegt.

Was bin ich froh, als ich kurz vor 12h im Zug sitze. Das Ticket dafür habe ich mir am Samstag im Pladderregen schwer erarbeitet bzw. habe ich Glück gehabt, dass ich am Bahnhof dieses Ticket ergattern konnte. Weil das Zugfahren in Indien sehr attraktiv ist, sind die Tickets meist schon viele Tage vorher ausgebucht.

Die Züge sind in der Regel wahnsinnig lang und die Waggons in mehrere unterschiedliche Klassen eingeteilt. Es gibt allein vier unterschiedliche Klassen an Schlafwagen: „Schlafwagen unterscheiden sich in First Class, AC 2-Tier, AC 3-Tier und Sleeper Class. In der First-Class teilen sich zwei bis vier Passagiere ein Abteil, welches sich mit einer Tür verschliessen lässt. 2-Tier besteht aus offenen Abteilen, welche über je zwei obere und untere Betten verfügen. Die Abteile können mittels Vorhanges abgetrennt werden. 3-Tier folgt dem gleichen Prinzip, bloss dass hier die Betten dreistöckig sind, sprich sechs Personen pro Abteil liegen. Alle bisher genannten Klassen verfügen über Klimaanlagen. Dies ist für die Sleeper Class nicht der Fall. Letztere ist auf die indische Mittel- und Unterschicht ausgerichtet und verfügt über dreistöckige, offene Liegeflächen und bloss theoretisch reservierte Plätze…“
Ich habe ein Ticket für die Seeper Class


Auch in Thanjavur regnet es – aber nur noch leicht. Meinen ersten Gang in die Stadt (zum ersten Essen heute) mache ich trockenen Fußes




Richtig glücklich bin ich mit meinem AirBnB. Die Lage ist prima (in einem einfachen Wohnviertel nahe der Sehenswürdigkeiten und des Stadtzentrums), es ist wunderbar eingerichtet (z.B. weiche Matratze, heißes Wasser, wunderschöne private Terrasse mit vielen Blumentöpfen, gutes Wlan, …)
Hier erstmal nur ein Schnappschuss von der Dachterrasse runter zu den Nachbarn
